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Christine Lüders

Schluss mit Homophobie im Fußball

Mit der »Aktion Libero« wird ein wichtiges Zeichen gesetzt: Wir dürfen nicht akzeptieren, dass Sportlerinnen und Sportler Angst vor einem Outing haben müssen, weil dies das Ende ihrer Karriere bedeuten kann. Nicht das Geschlecht oder die sexuelle Identität der Spielenden darf auf dem Spielfeld entscheiden, sondern ihre Leistung und der Einsatz!

Als Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes nutze ich jede Gelegenheit, um gegen die Diskriminierung von Homosexuellen einzutreten. Was wir hier brauchen, ist die klare Botschaft: Homophobie wird nicht toleriert. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat einen Runden Tisch ins Leben gerufen, an dem wir Handlungsoptionen erarbeiten. Auf dieser Grundlage empfehlen wir: Leitlinien gegen Diskriminierung in jeder Vereinsatzung, TrainerInnen und SchiedsrichterInnen, die entschieden gegen sexuelles Mobbing vorgehen und BotschafterInnen oder Beauftragte, die das Thema prominent transportieren.

Ich freue mich über jede Unterstützung und hoffe auf weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter auf dem Weg zu einer vielfältigen Fußballkultur.

Christine Lüders
Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes