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Aktuelles

Schritt für Schritt

Ein Mann, den es eigentlich nicht gibt – der Journalist Adrian Bechtold interviewt für den Fluter, das Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung, einen schwulen Bundesligafußballer, der anonym bleiben möchte. Ein starkes, ein mutiges Interview, das berührt, bedrückt und bei vielen Leser(inne)n Fragen aufwirft.

Das Feedback ist vielfältig, nicht nur in den Kommentaren unter dem Beitrag – es wird diskutiert, miteinander gesprochen, geschrieben, in Blogs, Foren, bei Twitter, Facebook, in den meisten größeren Medien und in vielen kleineren. Es wird von eigenen Erfahrungen berichtet, es werden Befürchtungen, Hoffnungen und Ideen formuliert. Für manche »stinkt« das Interview »zehn Meilen gegen den Wind nach Fake«, andere sind dankbar für die offenen Worte. Der (gefühlt) überwiegende Teil der Leserschaft begrüßt die sich anschließende lebhafte Diskussion zum Thema »Homosexualität im Fußball«.

Hier einige Links zu lesenswerten Berichten und Reaktionen im Netz:

Kommentar der Queer Football Fanclubs (QFF)

Versteckspieler | 1LIVE

Die beschämende Doppelmoral im Fußball | Tagesspiegel online

Schwulenfeindliche Pornodeppen? | taz.de

Das Fußballer-Outing rückt näher | ZEIT online

Weiter Weg zur Akzeptanz | SPIEGEL ONLINE

Die tägliche Selbstverleugnung des schwulen Profis | DIE WELT online

Kontroverse Diskussionen nach Outing eines schwulen Profis | Der Westen

Im Griff der Sensationsgier | sueddeutsche.de

Merkel: Angst vor Coming-out unnötig | queer.de

Outing nur Frage der Zeit | FAZ.net

Maschinerie der Mutmaßungen | dradio.de

Kommentar zum Interview mit schwulem Bundesliga-Profi | aus dem Blog »Tor-Szenen«

Notizen zum fluter.de-Interview | aus dem Blog »Jan Tölva schreibt über Fußball«

Das Fluter-Interview … | aus der Community von Spox.com

A Life in Hiding – The everyday life of a gay footballer | BundesligaFanatic

 

Update, 15. September 2012 – weitere Reaktionen:

Schwuler Kicker? Kurve kriegen! | Eurosport

Deutsche Fußballwelt lässt Outing nicht zu | Der Westen

La Ola der Sympathie | 1LIVE

Der Scoop sieht aus wie ein Fake | 11 Freunde

11 Freunde verordnen Schwulen ein widerspruchsfreies Leben in einer heterosexuellen Welt | aus dem Blog »Metalust«

13. September 2012 von Aktion Libero (st)
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Kölncampus

Ein Interview, das Tobias Altehenger heute für Kölncampus mit Alex Feuerherdt über die »Aktion Libero« geführt hat.

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Download der MP3-Datei (3:59 Minuten, 3,8 MB)

14. Juni 2012 von Aktion Libero (af)
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Ab nach Köln

Wir haben Banner. Wir haben Buttons. Wir haben Postkarten und Flyer. Und wir haben Bock. Kann losgehen.

Am kommenden Donnerstag, 7. Juni, findet in Köln der Come-Together-Cup statt, und wir machen mit. Äh, nein, nicht auf dem Spielfeld – räusper – wir sind doch Blogger. Und demzufolge Teil des Info-Boulevards. Dort stehen wir rum in unseren zu engen Shirts, lächeln freundlich (sofern die Sonne scheint) und erzählen euch alles, was ihr über die »Aktion Libero« wissen möchtet.

Das Team um CTC-Cheforganisator Andreas Stiene hat großartigerweise alles daran gesetzt, uns so zu platzieren, dass wir unsere Erlebnisse vor Ort zeitnah mit euch teilen können. Mit anderen Worten: Wir haben den Stand direkt neben NetCologne. Wir haben Strom. Wir haben WLAN. Wenn alles gut geht und die Technik mitspielt (muss ja!), lest ihr also am Donnerstag von uns. Nicht hier, sondern vor allem drüben bei Facebook. Eventuell auch auf Twitter.

Ach, ihr seid auch da? Noch besser – dann kommt an unserem Stand vorbei, sagt Hallo und nehmt an unserer Überraschungsaktion teil. Das Turnier beginnt schon um 8:30 Uhr und endet am Abend mit einer großen Pachty. Köln, wir freuen uns.

Diese schöne Illustration könnt ihr anklicken und euch in voller Größe anschauen. Seht ihr das blau-weiß gestreifte Zelt? Ungefähr dort findet ihr uns. Mehr Infos gibt es auf der Website des Come-Together-Cups, von der ihr euch auch den Standplan als PDF herunterladen könnt.

02. Juni 2012 von Aktion Libero (st)
1 Kommentar

161,25 Danke!

Am 7. Juni 2012 findet in Köln der Come-Together-Cup statt, die »Aktion Libero« ist mit einem Stand dabei. Wir planen eine schöne Aktion vor Ort (wie wir das technisch hinkriegen, ist noch nicht abschließend geklärt), wir werden Flyer und Buttons verteilen (wie wir das finanziell hinkriegen, ist noch nicht abschließend geklärt), und wir werden Banner aufhängen. Wenn wir welche haben.

Viele Ideen und ein guter Wille sind kostenlos zu haben, der Rest nicht: Tausend Flyer kosten 47,37 Euro, 100 Buttons 47,86 Euro, die beiden Banner kosten 66,02 Euro. Das summiert sich auf 161,25 Euro. Deshalb bitten wir Euch um Hilfe. Dort links ist ein PayPal-Button, eine Bankverbindung könnten wir auf Anfrage durchgeben.

Um es klar zu sagen: Wenn Du gut findest, was wir tun, dann spende ein bisschen Geld – es wird ausschließlich für die Sache verwendet, Anreise und Gedöns zahlt jeder von uns selbst.

Danke.

Nachtrag vom 14. Mai 2012: Für die Präsenz beim Come-Together-Cup ist gesorgt, das Geld ist nun beisammen – vielen Dank an alle, die etwas gespendet haben!

08. Mai 2012 von Aktion Libero (hm)
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»Homophobie ist was für Schwuchteln« – die Geschichte eines Zitats in vier Akten

ein Text von Daniel Wagner & David Frogier de Ponlevoy, www.flatterball.net

Illustration: © Herr Wagner

Louis »Loulou« Nicollin – ein Name, den man sich merken sollte, aus vielerlei Gründen. Eine überlebensgroße Gestalt, halb Comic, halb klassische Tragödie, für manche ein Abziehbild des Gestrigen, für manche eine Büste handfester Werte.

In seinem Heimatland Frankreich ist er berühmt wie der sprichwörtliche bunte Hund. Oder das Buntschwein. Das träfe es für manche besser, denn Loulou ist für seine Kritiker genau das: ein Schwein. Das meint nicht nur die etwas geschmacklose Kritik an der Statur des, sagen wir: Lebemanns – es bezieht sich vor allem auf seine Ausdrucksweise. Anhänger würden sagen: Direkt, auf liebenswürdige Weise gradlinig. Gegner sagen: Derb. Vulgär.

Nicollin ist Großunternehmer. Er verdient sein Geld vor allem mit Müll. Müllaufbereitung, um genau zu sein. Seit knapp 40 Jahren ist er außerdem Chef beim Erstligaclub Montpellier. In dieser Zeit hat Nicollin mit viel Hingabe und noch mehr Geld aus dem Kleinstadtclub einen Pokalsieger gemacht; unter seiner Führung kickten unter anderem der spätere Weltmeister Laurent Blanc, der blonde Afro von Carlos Valderrama und der König von Manchester höchstselbst, Eric Cantona, am Mittelmeer gegen den Ball.

Nach einigem Auf und Ab hat sich Montpellier in den letzten Jahren in der ersten Liga etabliert. Dieses Jahr könnte, im Wortsinn, das Meisterstück folgen: Fünf Spieltage vor Schluss führt der Kleinstadtclub die erste französische Liga an, zwei Punkte vor den Ölmillionen von Paris St. Germain.

Klingt sympathisch – ein Mann und sein Club. Eine Reibungsfläche, die dem Fußball gut tut; der Boss der Gladiatoren aus der Provinz, der es mit dem Hauptstadtclub aufnimmt. Man stelle sich eine krassere, wuchtigere, wütendere Version von Uli Hoeneß vor, der den SC Freiburg zum Titel führt – und man hat ein ganz gutes Bild eines Mannes, der in Frankreich als »personne volcanique« gilt. Markige Sprüche, ein raffinierter Geschäftssinn, die Vermählung von Kommerz und sportlichem Erfolg. So weit, so einfach.

Allein, es fehlt die entscheidende Zutat: der Hang zur lautstarken, zur ungefilterten Homophobie.

Erster Akt: Der Auslöser

Nicollins berühmtestes, sein stilbildendes Zitat stammt aus dem Jahr 2009.

Ligaspiel Auxerre gegen Montpellier. Auxerres Benoît Pedretti verleitet Montpelliers Tino Costa zu einer gelbroten Karte. Aus der Sicht mancher Zuschauer eine Szene mit Verdacht auf Schauspielerei. Passiert hundert Mal, jedes Wochenende, überall.

Allein Loulou Nicollin ist nicht einverstanden. Nach dem Spiel steht die wuchtige Gestalt vor der Fernsehkamera, schimpft auf den Gegner und bezeichnet Pedretti als »petite tarlouze«. Nun lassen sich Schimpfwörter immer schwer übersetzen. »Bullenscheiße« klingt auf Deutsch deutlich niedlicher, als es auf Englisch gemeint ist. »Tarlouze«, das liegt irgendwo zwischen »Schwuchtel«, »Warmduscher« und »Weichei«. Gemeint ist: ein schwacher Mann. Und schwache Männer sind keine echten Männer. Also schwul.

Entrüstung folgt – aber auf Sparflamme. Ein Mann, der seinen Spielern vorwirft, dass sie »Eier wie verschrumpelte Oliven« haben, oder spöttisch Richtung Paris erklärt, die Vereinsbosse müssten sich eigentlich angesichts des Erfolgs von Montpellier »mit einer Wurst durch den Hintern aufspießen« (und er sagte natürlich nicht »Hintern«) – einem solchen Mann lässt man auch homophobe Sprüche durchgehen. »So ist er halt.« Kicher, kicher. Vereinzelte Proteste helfen Nicollins Statur mindestens so viel wie sie ihr schaden.

Der Spruch geht in das Lexikon der Bonmots des französischen Fußballs ein. Und wie das mit Bonmots so ist: Man freut sich mehr über sie, als dass man sie hinterfragen würde. Ein mäßig lustiger Fake-Twitter-Account von Nicollin postet seitdem regelmäßig Kommentare, in denen andere Spieler als »tarlouze« bezeichnet oder mit Pedretti verglichen werden. Kicher, kicher.

Zweiter Akt: Die Wiederverwertung

2011 startet der französische Verband eine Kampagne gegen Homophobie. Unter dem mittelprächtig einfallsreichen Titel »Rote Karte für die Homophobie« (»carton rouge à l’homophobie«) tritt eine ganze Reihe von französischen Fußballgrößen in einem Video auf. Schwarzweiß-Optik, melancholische Klaviermusik. Vielleicht nicht gut gemacht, aber gut gemeint.

Der Verbandspräsident markiert den Anfang, gefolgt von Jungstars und Altstars, Trainern, einem Rugbyspieler und natürlich einer Einblendung des Kampagnenlogos.

Der Höhepunkt aber, die explosiven letzten vier Sekunden, die Frankreich zum Kichern bringen, sind Loulou vorbehalten:
»L’homophobie, c’est reservé aux petites tarlouzes.«
Homophobie – das ist was für Schwuchteln.

Dritter Akt: Die Auszeichnung

Die Reaktion in Frankreich schwankt zwischen »Genial!« und »Wie bitte?«. So ganz weiß die französische Öffentlichkeit nicht, was sie davon halten soll. Ob sie das lobt oder rügt. Sie entscheidet sich für Ersteres.

Nicollin wird vom einflussreichen Verband »Paris Foot Gay« mit dem Prix Pierre Guénin bedacht – einem Preis für Menschen, die sich in der Bekämpfung der Homophobie besonders hervorgetan haben. Und es wird gejubelt: Nicollin ist geheilt von seiner Homophobie – er ist bekehrt! Endlich versteht man ihn richtig, den Mann mit dem derben Maul und dem guten Herzen. Sein Fußballclub Montpellier engagiert sich aktiv gegen Homophobie. Alles scheint in bester Ordnung. Das Pendel schlägt eindeutig in Richtung: Der ist halt direkt. Ein Charakterkopf. Der meint es nicht so. Ist doch lustig. Und so weiter.

Vierter Akt: Die Bewertung und der Rückschlag

Wie reimt man sich das als Außenstehender jetzt alles zusammen? Mit alttestamentarischen Prinzipien? Gleiches mit Gleichem bekämpfen, Feuer mit Feuer vergelten?

Oder ist es am Ende irgendwie doch nur ein ziemlich missglückter Versuch, witzig und kreativ sein zu wollen? »Ausländerfeindlichkeit, das ist was für Neger!« Würde jemand tatsächlich über einen solchen Satz lachen? Darf man homophobe Schimpfwörter sanktionieren, wenn man dafür »der guten Sache« dient? Einige gehen das Thema ganz besonders intellektuell an; sie erklären, es gehe darum, das eigentlich harmlose Wort »tarlouze« von seinem homophoben Kontext zu befreien. Zweifel sind angebracht, ob Nicollin das genauso sagen würde. Und es bleibt die Frage: Kann man einer Sache dienen, indem man sie gleichzeitig unterschwellig befeuert?

Mitte April erklärt Nicollin in die bereitwilligen Mikrofone, er habe vor dem Spiel Marseille–Montpellier zu viel Angst gehabt; er sei deswegen nicht nach Marseille ins Stadion gereist; er sei da feige; er sei halt ein »Schwuler«. Gemeint ist: ein Weichei. Weichei – war da nicht was?

Vielleicht war es doch ein bisschen blauäugig anzunehmen, dass ein Clip, eine Auszeichnung und ein paar warme Worte Louis Nicollin plötzlich dazu bringen, seinen Charakter zu ändern. Dem Preisträger kann’s egal sein. Dem Verleiher des Preises weniger: »Paris Foot Gay« muss es mit ansehen, ringt sich selbst ein gezwungenes Lächeln ab. Man will die Sache nicht so ernst nehmen. Offizielle Reaktion: »Nicollin hatte offenbar sein Coming-out.«

23. April 2012 von Aktion Libero
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Ein Hitlerbart aus Fairtrade-Schokolade

ein Text von Stefanie Lamm, textilvergehen.de

Bei mir im Bezirk hängen neuerdings Zettel, auf denen steht »Kauft Öko-Papier« und »Rettet die Delfine! Passt auf, was ihr esst!!!« Die missfallen mir. Nicht, weil ich was gegen Delfine habe. Ich lasse mich nur sehr ungerne belehren. Und schon gar nicht von drei Ausrufezeichen. Ich gehe mir sofort drei Dosen Thunfisch kaufen. In einem möglichst großen, möglichst schlecht beleumundeten Supermarkt. Das tue ich, weil ich die Prenzlauerbergisierung Berlins ablehne.

Am 17. März 2012 wurden auf der Dortmunder Südtribüne beim Spiel gegen Bremen zwei schwulenfeindliche Transparente gezeigt. Am 18. März 2012 fand in der »Eisern Lounge« des 1. FC Union Berlin die Diskussionsrunde »Queerpass. Lesben und Schwule auf den Rängen und auf dem Platz« statt. Kurz vor deren Beginn entzündete sich auf Facebook eine heftige Diskussion, lautete doch der erste Kommentar dazu: »Kümmert euch um wichtigere Sachen als so ein Schwachsinn. Homosexuelle haben bei Union nichts zu suchen..Punkt…..« Da waren sie wieder, meine drei Dosen Thunfisch.

Kann man aus richtigen Gründen das Falsche tun?

Offensichtlich. Den Kurven in den Stadien waren Schwule und Lesben bis vor kurzem überwiegend gleichgültig. Nach außen wahrnehmbare Positionierungen wie die in Dortmund oder Berlin fallen aus dem Rahmen. Sie sind fraglos menschenverachtend. Sie sind Provokation, Reaktion auf geforderte Korrektheit, auf gefühlt »linke Politik«. Sie wenden sich allerdings auch gegen die Prenzlauerbergisierung der Stadien.

Fußballfans waren nie eine homogene Gruppe. Schon immer war das gesamte politische Spektrum unabhängig von Beruf und Bildungsgrad vertreten. Einigermaßen neu ist aber die intellektuelle Beschäftigung mit Fußball. Das hat das Image der gesamten Sportart verändert. Es ist neue Kundschaft dazugekommen, und nicht zu knapp. Nicht wenige davon gelten sogar als »reich«. Mittellose ostdeutsche Studenten im Prenzlauer Berg und echte Arbeiterkinder im Stadion an der Alten Försterei dürften auf ähnliche prozentuale Anteile kommen. Zugleich ist das Terrain für Revolutionen im Profifußballbereich auf die Größe eines Hartschalensitzes zusammengeschrumpft. Genau wie das für revolutionäre Kunst im Prenzlauer Berg.

Und was wäre das Richtige?

In der Berliner Gesprächsrunde am Sonntag saß auch Tanja Walther-Ahrens mit auf dem Podium. Die erzählte aus ihrem Schulalltag über den sorglosen Umgang Jugendlicher mit Redewendungen – an manchen Tagen sei sogar das Wetter schwul, erst recht der Mitschüler, den man nicht leiden kann. Fragt man genauer, heißt es meist: »Das hab ich ja gar nicht so gemeint. Ich wollte dem bloß sagen, dass er doof ist.« Ihre Reaktion darauf: »Dann sag das doch!«

Und wer nicht weiß, wie man Gentrifizierung schreibt, kann mich gerne fragen.

23. März 2012 von Aktion Libero
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Distanziert euch!

Es waren vermutlich nur wenige BVB-Fans, die für das Transparent auf der Südtribüne des Dortmunder Stadions unmittelbar verantwortlich waren, und dieses Transparent wurde auch »nur« eine knappe Minute gezeigt, bevor es nach einmütiger Auskunft mehrerer Zuschauer zu einer Rangelei im betreffenden Block kam und das große Stück Stoff wieder verschwand. Aber das macht den Zwischenfall keinesfalls ungeschehen, zumal ein Twitterer die homophobe Aktion während der Bundesligapartie zwischen Borussia Dortmund und Werder Bremen geistesgegenwärtig dokumentierte. »Lieber ’ne Gruppe in der Kritik als Lutschertum und Homofick« stand da in schwarzer Schrift auf gelbem Grund zu lesen, und nach übereinstimmenden Berichten anderer Stadionbesucher wurde zudem noch ein weiteres Banner gezeigt, das die Aufschrift »Gutmensch, Schwuchtel, Alerta-Aktivist, wir haben dir mit 20 vs. 100 gezeigt, was Fußball ist« trug.

Es ist nicht wichtig, was der »Anlass« für diese üblen Transparente war, denn Homophobie ist niemals und durch nichts zu rechtfertigen. Es ist auch nicht wirklich wichtig, welche Dortmunder Fan-Gruppierung diese widerwärtige Aktion ersonnen und durchgeführt und gegen wen genau sie sich gerichtet hat. Wichtig ist vielmehr, dass sich die anderen BVB-Fans davon eindeutig und öffentlich distanzieren, dass der Vorstand des Klubs diesen Vorfall unmissverständlich verurteilt – und dass mit geeigneten Mitteln dafür gesorgt wird, dass es nicht noch einmal zu solchen schwulenfeindlichen Ausfällen kommt, weder in Dortmund noch andernorts.

Auf »Twitter« verbreitete sich das Foto übrigens rasend schnell, und es gab etliche empörte Reaktionen – auch von BVB-Fans –, weshalb die Geschehnisse letztlich sogar im »Aktuellen Sportstudio« aufgegriffen wurden. Leider konnte sich Moderator Michael Steinbrecher nur zu zwei, drei knappen und wenig erhellenden Sätzen durchringen – was bei denjenigen, die noch nichts mitbekommen hatten, wahrscheinlich eher für Verwirrung als für Klarheit gesorgt haben dürfte, zumal das Bild gar nicht gezeigt wurde. Aber vielleicht ringt sich das ZDF ja noch dazu durch, in seiner »Sport-Reportage« oder zumindest auf seiner Website einen genaueren Beitrag folgen zu lassen.

Die Werder-Fans sollen auf die homophoben Transparente übrigens mit einem vielstimmigen »Schwuler SVW« reagiert haben, so, wie viele Kölner Fans schwulenfeindliche Tiraden seit Jahren mit einem »Wir sind die Hauptstadt der Schwulen« kontern. Aus meiner persönlichen Sicht ist das eine durchaus geeignete Methode, den Schwulenfeinden den Wind aus den Segeln zu nehmen, und deshalb sage ich: Chapeau!

Update (2. April 2012): In der Zwischenzeit ist einiges passiert: Unter anderem hat die Klubführung von Borussia Dortmund die Aktion verurteilt, die Urheber haben eine »Entschuldigung« folgen lassen, die ihren Namen nicht verdient, und heute wurden die Verantwortlichen für die beiden homophoben Banner durch den BVB zu einem dreijährigen Stadionverbot verurteilt. Eine sehr gute Übersicht über die Entwicklungen seit dem Spiel der Borussia gegen Werder mit vielen Updates gibt es beim Pottblog zu lesen.

18. März 2012 von Aktion Libero (af)
67 Kommentare

Auf dem Weg

»Da ist natürlich sehr, sehr viel Unsicherheit, wenn es um Homosexualität geht, weil wir alle nicht so genau wissen, wie machen wir das jetzt eigentlich, wie sprechen wir das an, was ist korrekt, was ist nicht korrekt – aber dieses Bereitsein, sich überhaupt damit auseinanderzusetzen, ist schon ein Zeichen dafür, dass wir auf dem Weg sind.«

So vernünftig, so sachlich und so sympathisch, wie Tanja Walther-Ahrens über das Thema Homosexualität im Fußball spricht, so gelassen und selbstverständlich und mit einer so entspannten Ernsthaftigkeit, ohne jeden Groll, und wie sehr sie dabei bei sich bleibt und doch stets die Sache im Blick hat und wie deutlich man spüren kann, wie viel ihr all das bedeutet, das beeindruckt mich immer wieder sehr.

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Tanja Walther-Ahrens im Gespräch mit Radio Corax, Halle
Download der MP3-Datei (14:16 Minuten, ca. 13 MB)

17. Februar 2012 von Aktion Libero (st)
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»Mehr Worte und mehr Aufklärung bitte«

Die Gewinner der beiden von Spreadshirt gesponserten »Football v. Homophobia«-Aktionsshirts stehen fest. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für eure Einsendungen und Statements.

Wir hatten euch darum gebeten, uns zu schreiben, was ihr persönlich im Kampf gegen Homophobie im Fußball besonders wichtig findet. Gewinner Nummer eins schreibt:

Ich finde es besonders wichtig, mit Menschen auf einer friedlichen Ebenen zu diskutieren. Jemand, der Worte wie »Schwuchtel« oder ähnliches herausbrüllt, tut dieses (leider) meist nur aus dem Grund, dass das Wort oder solche Beleidigungen gesellschaftlich verankert sind und ihre Bedeutung verloren haben und »es nur so dahergesagt wird«. Genau dagegen sollte man angehen und Menschen erklären, was Homosexualität ist und für viele Schwule oder Lesben bedeutet. Nämlich dass diese einem ungeheuren gesellschaftlichen Druck ausgesetzt sind und diese Beleidigungen es nicht besser für sie machen. Zudem sollte unbedingt klargestellt werden, dass die Tatsache, dass jemand homosexuell ist, keinerlei Auswirkungen auf das eigene Glück hat.

Mir ist es in näherer Vergangenheit of begegnet, dass Menschen, die homophobe Begriffe äußern, oft nur mit Verachtung und gleich Androhung von Gewalt begegnet wird. Diese Herangehensweise ist für mich keine Lösung des Problems. Die Leute sollten schon merken, dass ihre Äußerungen nicht ok sind, aber jemandem »aufs Maul zu haun« wird seine Einstellung sicherlich nicht ändern. Mehr Worte und dadurch mehr Aufklärung bitte. Ich glaube an den gesunden Menschenverstand und die Macht der Argumentation.

Gewinner Nummer zwei schreibt:

Ich finde es extrem wichtig, dass das Thema »Homophobie im Fußball« nun endlich als Problem erkannt wird und diese Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung im Sport generell wie Rassismus unterbunden und auch, wenn nötig, sanktioniert wird!

Persönlich wichtig für mich ist, dass neben den Fans, die inzwischen schon etwas dagegen tun, auch Verbände, Vereine und Spieler sich gegen Homophobie im Fußball positionieren und deutlich machen, dass neben Rassismus auch diese Diskriminierung keinen Platz im Stadion hat.

Vernünftige Worte. Vielen Dank dafür!

14. Februar 2012 von Aktion Libero (st)
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Football for everyone
Aktionswoche zum Mitmachen: »Football v. Homophobia«

Wenn über Homosexualität im Fußball geredet wird, fällt auch fast immer der Name Justin Fashanu. Der Name des englischen Profifußballers, der sich während seiner aktiven Karriere zu seiner sexuellen Orientierung äußerte. Der Name des homosexuellen Fußballers, der sich 1998 das Leben nahm.

Am 2. Mai 2008, anlässlich Fashanus zehnten Todestages, gründete Jason Hall die Initiative »The Justin Campaign«. Angefangen hat damals eine kleine Gruppe von drei, vier Leuten. Heute hat die Kampagne einen siebenköpfigen Vorstand und ein loses Netzwerk von ungefähr 20 weiteren ehrenamtlichen Mitarbeitern.

Die »Justin Campaign« engagiert sich in England sehr erfolgreich gegen Homophobie im Fußball, klärt auf, hakt nach, kooperiert mit anderen Organisationen, wächst. In den letzten zwei Jahren fand jeweils am 19. Februar der internationale Aktionstag »Football v. Homophobia« statt, in diesem Jahr wird daraus gleich eine ganze Aktionswoche. Und jeder kann sich daran beteiligen.

Was rund um den 19. Februar 2012 passieren wird, wie man sich selbst engagieren kann und was die Arbeit der »Justin Campaign« ausmacht, erzählt Chris Vanja, als Mitglied des Vorstands einer derjenigen, die der Kampagne ein Gesicht verleihen.


Christopher Vanja ist Director of Arts bei der »Justin Campaign«. Er lebte lange Zeit in Hamburg, ist aber seit einigen Jahren in Brighton zu Hause, auch »das kleine London am Meer« genannt und Chris zufolge »Englands Schwulen- und Lesben-Hauptstadt«. Der 35-Jährige ist ausgebildeter Kulturmanager und arbeitet zurzeit an der University of Sussex.

»Homophobie ist irrational«

Spielst du Fußball? Welche Position?
Ich sehe mir lieber ein Spiel an, als aktiv zu spielen. Also: sitzend oder stehend mit einem Pint Beer.

Lieblingsclub?
Von den deutschen Clubs FC St. Pauli und in England Brighton & Hove Albion FC.

Wie ist es so als Fan von Brighton?
Brighton hat nur einen großen Club und deshalb einen großen Fankreis aus Stadt und Umgebung. Da Brighton als Schwulenhochburg gilt, sind gerade die Fans und Spieler von BHAFC homophoben Sprüchen ausgeliefert. Wir haben erst letztes Jahr im Juli ein neues Stadion bekommen, was den Fans und dem Club weiteres Selbstbewusstsein und Identität gegeben hat. Im Moment spielt die Mannschaft in der zweiten englischen Liga (Championship) und liegt auf einem ganz guten zehnten Platz. Und natürlich ist die Premier League das Ziel, aber so weit sind wir noch nicht.

Fußball ist …
… ein großartiger Sport, der viele Leute zusammenbringt, aber leider auch die Tendenz hat, Leute auszuschließen – vor allem, wenn es um das Thema Sexualität geht.

Homophobie ist …
… irrational und unbegründet. In Bezug auf die Fußballwelt hoffe ich, dass zukünftige Generationen merken, dass es nichts zu fürchten gibt von schwulen Fußballern und dass es tatsächlich erstklassige schwule Fußballer gibt. Justin war sicher nur einer davon.

Die »Justin Campaign« gibt es seit 2008. Was sind eure Ziele, was genau macht ihr?
Die Kampagne wurde gegründet, um darauf hinzuweisen, dass sich selbst zehn Jahre nach Justins Selbstmord nichts in der professionellen Fußballszene hinsichtlich der Akzeptanz von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgendern (LGBT) geändert und verbessert hat. Mit der Kampagne versuchen wir, auf den Umstand aufmerksam zu machen, und arbeiten auf verschiedenen Ebenen, um Leute zu erreichen. Zum einen arbeiten wir mit jungen Leuten in Schulen. Zum anderen versuchen wir, Fußball in der LGBT-Szene zu bewerben, da viele dort das Gefühl haben, nicht daran teilhaben zu können.
Besonders stolz sind wir, dass wir diesen Monat offiziell als eine der Haupt-Partnerorganisation der englischen Football Association ernannt werden, die aktiv mit der FA zusammenarbeiten werden, um das Thema Homophobie im Fußball anzugehen. Das gibt uns die Chance, direkt Einfluss zu nehmen und positive Änderungen einzuführen, auf oberstem Level. Eines unserer Ziele ist es, im professionellen Fußball ein Umfeld zu schaffen, in dem sich schwule oder lesbische Sportler(innen) sicher fühlen und den Schritt wagen können, sich öffentlich zu ihrer Sexualität zu bekennen.

Was war für dich der Anlass, dich bei der »Justin Campaign« zu engagieren? Seit wann bist du dabei und was ist deine Aufgabe?
Ich habe 2010 angefangen, als Kulturmanager für die Kampagne zu arbeiten. Kultur ist eine der Hauptsäulen, auf die wir unsere Arbeit stützen, da wir überzeugt sind, dass kulturelle Aktionen ein weiteres Kommunikationsfeld öffnen, um mit Fußballfans zu interagieren und einen kreativen Dialog zu ermöglichen. Ich hatte persönlich den Wunsch, Homophobie in der Gesellschaft zu bekämpfen, und finde, der Fußball ist dafür ein guter Ausgangspunkt.

Gibt es Unterstützer? Wie finanziert ihr euch?
Wir sind eine Organisation, die ausschließlich ehrenamtlich geführt wird. Wir sind sehr auf Spenden angewiesen und bekommen kleinere Zuschüsse von Vereinen für unsere Arbeit mit jungen Leuten. Dazu kommt ein weiterer kleiner Zuschuss von der FA für unsere Arbeit als deren Partnerorganisation.

Gibt es einen Moment oder ein Ereignis, an das du dich besonders gern erinnerst?
Beeindruckend war, als sich eine Gruppe von 14-jährigen Jungs in Eigeninitiative um Spenden bemühte, um sich pinke Fußballshirts mit unserem »Justin Campaign«-Logo und dem Slogan »Tackling Homophobia in Football« anfertigen zu lassen. Das war schon ein bewegender Moment, als sie sich ganz mutig im Brighton & Hove Albion Stadium fotografieren ließen – mitten auf dem Spielfeld, kurz vor dem Anpfiff und vor Tausenden von Fans. Wir waren sehr stolz auf die Jungs.

Was macht dich wütend?
Dass viele Fans es nach wie vor als reine Scherzerei abtun, wenn sie homophobe Gesänge anstimmen. Ich frage mich, ob sie dieses Vokabular auch in anderen Situationen in der Öffentlichkeit verwenden würden, zum Beispiel im Supermarkt oder gegenüber Kollegen im Büro. Ich hoffe wirklich nicht …

Was macht dich glücklich?
In Bezug auf unsere Arbeit macht es mich glücklich, dass wir Unterstützung von oben bekommen. Die britische Regierung hat kürzlich eine Charta gegen Homophobie und Transphobie im Sport veröffentlicht und bestärkt Sportclubs aktiv darin, diese Charta zu unterschreiben. Das ist vor allem im Hinblick auf die Olympischen Spiele ein wichtiges Zeichen. Ob darauf auch Taten folgen, um die Absicht der Charta umzusetzen, muss man natürlich abwarten.

Worum handelt es sich nun genau bei »Football v. Homophobia«?
FvH ist unsere große Initiative, die als Aktionswoche um den 19. Februar herum stattfindet. Die Idee ist – ähnlich der FARE Action Weeks gegen Rassismus –, dass Fans, Fußballvereine und andere Gruppen oder einzelne Leute ihre eigenen FvH-Events planen und damit in ihrer Umgebung auf das Thema Homophobie im Fußball aufmerksam machen.

Was wird in diesem Jahr rund um den 19. Februar passieren?
Für dieses Jahr haben Arsenal und zehn weitere professionelle Clubs zugesagt, eine Aktion in deren Stadien zu machen. Daneben gibt es viele kleinere Fußballturniere landesweit und in ganz Europa, die unter dem FvH-Banner laufen.

Wie kann man die Aktion unterstützen?
Einfach ein paar Leute zusammentrommeln, eine Idee entwickeln und loslegen. Es gibt auf unserer Website viele Beispiele von Events vom vergangenen Jahr. Neben Fußballturnieren mit gemischten Teams – also hetero, lesbisch, schwul, bi, trans – gab es Infoveranstaltungen, Plakate und Banner in lokalen Fußballvereinen und Durchsagen während der Halbzeit. Und eine Schule hatte zum Beispiel unser Logo eine Woche lang als Bildschirmschoner auf den Computern installiert. Manche Dinge sind sehr einfach umzusetzen. In jedem Fall wäre es super, wenn Leute, die sich engagieren, uns anschreiben, sodass wir wissen, was so passiert. Wir können dann auch gern Logos und Promomaterial zuschicken.

Ist deiner Erfahrung nach die Stimmung in den Stadien in Bezug auf Homophobie und Diskriminierung generell in England anders als in Deutschland? Oder anders gefragt: Nimmst du Parallelen oder Unterschiede wahr, auch was das Engagement der Fans betrifft?
Fußball ist in Großbritannien noch viel kommerzieller als in Deutschland. In den Stadien wird viel mehr reguliert und gesteuert. Leider trifft das (noch) nicht zu, wenn es um homophobe Gesänge geht. Aus unserer Perspektive ist Deutschland im Vergleich zu England schon sehr weit mit der Debatte um Homophobie im Fußball, aber gerade im vergangenen Jahr haben wir auch wahrgenommen, dass sich die Dinge hier plötzlich viel schneller bewegen und das Thema immer wichtiger wird. Letzte Woche hat die BBC zum Beispiel eine Doku über Homophobie im Fußball ausgestrahlt, die zu den meistgeschauten Sendungen des letzten Jahres gehörte und bei Twitter ein Riesenthema war. Da ist großes Interesse unter den Fans, den Medien und den Fußballclubs. Wir möchten deshalb in Zukunft noch mehr Aktionen in den Stadien durchführen.

Du hast drei Wünsche für 2012 frei. Was wünschst du dir?
– Mehr Zeit! Um mit meinen Kollegen von der Kampagne nach Hamburg zu einem St.-Pauli-Spiel gehen zu können und um Freunde wiederzusehen.
– Ein Motorrad.
– Und dass Brighton & Hove Albion weiter klettert. Zurzeit sind sie ja gar nicht schlecht dabei.

Vielen Dank, Chris!

Fotos und Hinweise zu eurem Engagement während der Aktionswoche (und darüber hinaus) könnt ihr gerne an info@aktion-libero.de schicken. Chris und die »Justin Campaign« erreicht ihr unter chris@thejustincampaign.com.

Shirts für eine gute Sache – und eine Verlosung

Wer das Engagement der »Justin Campaign« unterstützen möchte und die Aktionswoche »Football v. Homophobia« dafür als willkommenen Anlass empfindet, der sollte mal im Libero-Laden vorbeischauen: Dort gibt es jetzt nämlich T-Shirts mit dem FvH-Kampagnenlogo. Pink auf Schwarz, in englischer oder deutscher Variante, für Männer und Frauen. Mit dem Kauf eines Shirts spendet ihr fünf Euro für eine gute Sache: Das Geld geht direkt an die »Justin Campaign«.

Und weil auch die Leute von Spreadshirt* die Kampagne klasse finden, schenken sie uns zwei FvH-Aktionsshirts, die ihr gewinnen könnt. Schreibt uns bis Montag (13. Februar 2012) an info@aktion-libero.de, warum ihr ein FvH-Shirt gewinnen möchtet und was ihr persönlich im Kampf gegen Homophobie im Fußball besonders wichtig findet. Die Gewinner(innen) geben wir am Dienstag auf dieser Seite bekannt (wer das nicht will, bleibt natürlich anonym). Wenn ihr nicht dazugehört, habt ihr also immer noch ausreichend Zeit, euch pünktlich zur Aktionswoche euer Wunschshirt zu bestellen.

* Kurze Werbeeinblendung: Bei Spreadshirt kann man T-Shirts selbst gestalten. Unser Eindruck: Das Team ist sehr nett und hilfsbereit, die gesamte Abwicklung professionell und schnell. Eine klare Empfehlung.

10. Februar 2012 von Aktion Libero (st)
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